Studienfahrt nach Berlin 06/2026

Vom 29. Juni bis zum 1. Juli 2026 unternahmen die Schülerinnen und Schüler des beruflichen Gymnasiums eine dreitägige Studienfahrt nach Berlin. Im Mittelpunkt der Fahrt standen verschiedene außerschulische Lernorte, die den Jugendlichen einen anschaulichen Einblick in die deutsche Geschichte, insbesondere in die Zeit der deutschen Teilung, sowie in gesellschaftliche und technische Entwicklungen ermöglichten.

 

Am Montag, dem 29. Juni, begann die Klassenfahrt mit der Anreise nach Berlin. Nach der Ankunft und dem Bezug der Unterkunft stand mit der Stasi-Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen bereits ein historisch besonders bedeutender Programmpunkt auf dem Plan. Bei einer Führung durch die ehemalige Untersuchungshaftanstalt der Staatssicherheit erhielten die Schülerinnen und Schüler Einblicke in die politischen Verhältnisse der DDR und in die Methoden der Staatssicherheit. Besonders eindrücklich waren die authentischen Räumlichkeiten und die Berichte über die Erfahrungen ehemaliger Häftlinge. Die Schülerinnen und Schüler konnten dadurch die Folgen politischer Verfolgung und die Einschränkung persönlicher Freiheit unmittelbar nachvollziehen.

 

Am Dienstag, dem 30. Juni, folgte ein abwechslungsreiches Museumsprogramm. Die Schülerinnen und Schüler hatten die Möglichkeit, sich nach Interesse und in Verbindung mit der Themenwahl im Seminarfach in 4 verschiedene Museen einzuwählen. Und in den verschiedenen Museen (Deutschlandmuseum, DDR-Museum, Computerspielemuseum Berlin und Deutsche Spionagemuseum) konnten sie durch die interaktive Aufbereitung der Fachinhalte und den Führungen ganz individuell ausprobieren, Fragen stellen und am Ende gegen die Lehrer im Quiz ihr Können zeigen.

 

Beim Besuch des Berliner Dungeons wurde den Schülerinnen und Schülern das Fürchten gelehrt – auch die begleitenden Lehrkräfte erlebten den einen und anderen gruseligen Moment.

 

Neben den fachlichen Programmpunkten bot die Fahrt natürlich auch Gelegenheit, Berlin als Hauptstadt Deutschlands kennenzulernen und gemeinsam Zeit außerhalb des Schulalltags zu verbringen. In der Zeit, die die Schülerinnen und Schüler zur freien Verfügung hatten, mussten jedoch einige Aufgaben in Form einer Stadt-Rallye gelöst werden. So konnte die Selbstständigkeit gestärkt werden, Verantwortung für- und miteinander übernommen und das soziale Miteinander innerhalb der Gruppe weiterentwickelt werden.

 

Insgesamt war die Klassenfahrt nach Berlin eine abwechslungsreiche und lehrreiche Erfahrung. Die Klassenfahrt verband historische Bildung mit aktuellen und lebensnahen Themen. Sie bot den Schülerinnen und Schülern zahlreiche Möglichkeiten, Unterrichtsinhalte außerhalb des Klassenraums zu vertiefen und Geschichte sowie gesellschaftliche Entwicklungen unmittelbar und anschaulich zu erleben. Insgesamt kann die Berlinfahrt als gelungene Verbindung von Bildung, Gemeinschaft und kulturellen Erfahrungen bewertet werden.

 

Ein großes Dankeschön soll deshalb an dieser Stelle den Organisatoren der Berlinfahrt – den Klassen- und Kursleitern Frau Borkmann, Frau Sander, Frau DaSilva, Herr Erbert und Frau Walther-Meder ausgesprochen werden. Weiterhin hat die Sparkasse Rhön-Rennsteig die Berlin-Studienfahrt mit einer Spende in Höhe von 500 Euro unterstützt – vielen Dank für diese finanzielle Unterstützung.

 

 

 

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